Notenweekend 2011 in Tannenheim, Flumserberg
Die Anreise
Auf eine lange Reise sollte man sich ausgeruht und nur vorbereitet begeben. Dies haben wir einmal ignoriert und haben uns am Samstag in aller frühster Frühe beim Koni versammelt und gerätselt wie wir wohl dahin fahren werden, denn der Jumpfaz war nicht da. So musste Thomas sich opfern und den Bus holen, in welchem wir die Reise dann doch starten konnten. Mit einem kurzen Halt an einer idyllischen Raststätte versorgten wir uns mit Cervelat (ohne Senf) und Eistee. So gestärkt konnten wir den Rest der Reise in Angriff nehmen und landeten schlussendlich vor dem Haus der Maurerpoliere in Tannenheim.
Die Hütte
Da die Gruppe mit dem Bus zuerst angekommen ist, machten wir uns noch auf ins „Dorfinnere“ und besuchten das Restaurant, wo wir uns verköstigten und auf die zweite Gruppe warteten. Als diese endlich auch ankam, bezogen wir die „Hütte“; Naja eigentlich war es doch eher eine Villa. Die Beschreibung des Hauses lautet folgendermassen:
“Unser Haus der Maurerpoliere liegt im Herzen vom Flumserberg. Wir haben 7 Parkplätze direkt an der Hauptstrasse. Grosser Sitzplatz vor dem Haus, Vorplatz hinter dem Haus. Das allein stehende Haus ist sehr rustikal gemütlich eingerichtet. Es verfügt über 4 Zimmer und ein Massenlager, geeignet für verschiedene Familien. Bei Bedarf stehen noch 4 Zimmer mit je 2 Betten zur Verfügung. Grosser Aufenthaltsraum, Esszimmer mit Durchreiche zur Küche. Die Küche ist mit 2 Elektroherden, 2 Kühlschränken und 2 Gefrierschränken ausgerüstet.“
Wie man also unschwer erkennen kann, ging es uns in der riesigen Anlage ziemlich gut.
Das Essen
Zu später Mittagsstunde traf auch noch unsere Küche ein, welcher ich, stellvertretend für die ganze Clairongarde, für das gute Essen und den Service danken möchte. Zum Z’nacht gab es Riz Casimir und vorneweg einen Blattsalat mit feinem French Dressing. Auch beim Z’morge war der Tisch reichlich gedeckt. Brot, Speck, Ei, Flocken und vieles mehr war vorhanden. Wir fühlten uns wie im Schlaraffenland.
Das Leben
Die Spiele mögen beginnen. Das taten sie auch – und zwar diverse Male. Pascal musste seinen Text doch fünf, sechs oder sieben Mal lesen, bis er genau wusste was er da niederkritzelt hatte. Dies war der Beginn einer sehr amüsanten Abendunterhaltung. So gab es traditionell zwei Teams, welche um den Titel des Notenweekendsabendpreises kämpften.
Auch abseits dieser Abendveranstaltung war es immer sehr unterhaltsam. Die Gespräche waren sehr angeregt und die Diskussionen dauerten bis tief in die Nacht hinein.
Die Proben
Logischerweise besteht ein Notenweekend nicht nur aus Spass und Essen, sondern auch aus knallhartem Probebetrieb. Stücke wurden eingeprobt, Register aufgeteilt, Ansätze verschlissen, Instrumente geputzt und die Nerven des musikalischen Leiters auf die Probe gestellt. Jedoch kann man in der Retrospektive auf ein insgesamt erfolgreiches und lustiges Notenweekend zurückblicken.
Als dann alle wieder in Schaffhausen angekommen waren, (Naja der Jumpfaz-Trupp war wieder ca. eine Stunde früher zurück, da die Gruppe mit dem Auto im Stau hängen blieb) wurden noch die Instrumente verstaut und dann gings ab nach Hause – sich von einem schönen Wochenende erholen.

Neuen Kommentar schreiben